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VERSTEIGERUNGSBEDINGUNGEN

Die Versteigerungsbedingungen gelten sowohl für die Auktion, als auch für den freihändigen Verkauf. Die Veröffentlichung der Versteigerungsbedingungen erfolgt im Internet (www.peter-gierke.de) sowie im Versteigerungsraum durch Aushang. Mit der Teilnahme an der Versteigerung, durch den Versteigerungsauftrag oder durch die Registrierung als Bieter bei der Versteigerung werden die Versteigerungsbedingungen anerkannt. Eigene Geschäftsbedingungen des Einlieferers oder des Bieters/Käufers gelten nicht.

1. Versteigerung
Die Versteigerung erfolgt öffentlich und freiwillig. Sie wird in fremden Namen und für fremde Rechnung durchgeführt.

1.1 Versteigerungs-Gegenstände
Die Beschreibungen der Versteigerungsobjekte werden nach bestem Wissen und Gewissen nach den Angaben des Einlieferers gemacht. Die Katalogbeschreibungen stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar. Jegliche Gewährleistung des Auftraggebers wird ausgeschlossen.  Alle Gegenstände die zur Versteigerung gelangen sind gebraucht, zum Teil repariert oder restauriert, hatten ggf. mehrere Vorbesitzer. Die zur Versteigerung gelangten Gegenstände wurden keinerlei technischer Begutachtung oder Bewertung durch den Auktionator unterzogen. Eine Überprüfung auf Vorschäden durch den Auktionator erfolgt nicht. Soweit nicht ausdrücklich auf Vorschäden hingewiesen wurde, sind solche dem Auktionator nicht bekannt. Die Gegenstände werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich beim Aufruf befinden. Dieser gilt als der vertraglich vereinbart. Der Versteigerer lehnt jegliche Gewährleistung oder Haftung für die verkauften Gegenstände ab.

1.2 Besichtigung der Objekte
Alle Gegenstände, die zur Versteigerung gelangen können mind. 2 Stunden vor der Versteigerung eingehend besichtigt und auf Gefahr des Interessenten geprüft werden. In den Versteigerungsräumen haften Besucher (Eltern für ihre Kinder) insbesondere bei Besichtigung ungeachtet eines Verschuldens, für alle verursachten Schäden.

1.3 Einlieferungsgebühr
Für die Einlieferung der zu versteigernden Gegenstände kann eine Einlieferungsgebühr erhoben werden. Für die Versteigerung von Fahrzeugen wird eine Einlieferungsgebühr in Höhe von 100,--€ zzgl. MwSt. je Fahrzeug bei Vertragsabschluss erhoben. Die Gebühr wird nicht erstattet oder verrechnet.

2. Bieter
Der Auktionator behält sich die Zulassung der Bieter zur Auktion vor. Der Bieter erhält nach Vorlage eines gültigen Personaldokumentes mit gültiger Wohnsitzangabe vom Auktionator eine Bieternummer. Bei Ausgabe der Bieternummer leistet der Bieter eine Kaution in Höhe von 100,00 €. Sie wird auf den Verkaufspreis von ersteigerten Objekten angerechnet oder zurückgezahlt, wenn der Bieter nichts ersteigert hat. Jeder Bieter handelt gegenüber dem Auktionator auf eigene Rechnung.

3. Ablauf der Versteigerung / Gebote
Der Auktionator ist berechtigt, Katalognummern zusammenzulegen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge zu versteigern oder ganz zurückzuziehen. Gebote werden nur durch deutliches Zeigen der Bieternummer und Zuruf abgegeben. Andere Zeichen oder Zurufe stellen kein Gebot dar und werden nicht berücksichtigt. Gebote können auch schriftlich, per e-Mail abgegeben werden. Nach erfolgter online-Anmeldung / Anmeldung per e-Mail sowie rechtzeitiger Eingang der Bieter-Kaution auf dem Konto des Auktionators, können Gebote in Abwesenheit abgegeben werden. Die schriftlichen Gebote müssen dem Auktionator spätestens 24 Stunden vor der Auktion vorliegen. Ein Gebot in Abwesenheit muss die Höhe des Netto-Gebotes, den Namen und die Anschrift des Bieters und die genaue Bezeichnung des Gegenstands auf den geboten wird, mit Katalognummer und Objektbezeichnung enthalten.  Bei Unklarheiten oder Widersprüchen gilt die Katalognummer.

4. Zuschlag / freihändiger Verkauf
Die Auktion – oder ein freihändiger Verkauf - erfolgt im fremden Namen und für fremde Rechnung. Der Auktionator handelt als Vertreter des Einlieferers / Verkäufers. Name und Anschrift des Einlieferers / Verkäufers werden dem Käufer nach getätigtem Kauf auf Wunsch bekanntgegeben.
Die Höhe des Mindestgebotes bestimmt der Versteigerer. Das Gleiche gilt für die Höhe der einzelnen Bietungsschritte. Der Zuschlag wird erteilt, wenn nach dreimaligem Wiederholen des Höchstgebots kein Übergebot abgegeben wird. Der Versteigerer kann den Zuschlag unter Vorbehalt erteilen, wenn das Höchstgebot den mit dem Einlieferer vereinbarten Mindestpreis nicht erreicht hat. Der Versteigerer weist auf den Vorbehalt ausdrücklich hin. Der unter Vorbehalt erteilte Zuschlag wird nur wirksam, wenn der Auktionator das Gebot innerhalb von zwei Tagen nach dem Tage der Versteigerung bestätigt. Geben mehrere Personen ein gleich hohes Gebot ab, und bleibt die Aufforderung des Versteigerers zur Abgabe eines höheren Gebotes erfolglos, so erteilt der Versteigerer den Zuschlag durch Los-Entscheid.

 5. Zuschlagpreis / Kaufpreis – Aufgeld – Gefahrenübergang
Mit dem Zuschlag sind der Kaufpreis / Zuschlagpreis (ggf. zzgl. MwSt.) und das Aufgeld in Höhe von 12% vom Kaufpreis / Zuschlagpreis zzgl. MwSt. zur sofortigen Zahlung in bar fällig. Eine spätere oder unbare Zahlung ist nur nach Absprache mit dem Auktionator (vor der Auktion!) möglich. Nach dem Zuschlag hat der Käufer in jedem Fall eine Anzahlung zu leisten, deren Höhe der Auktionator bestimmt .Der Käufer ist nicht berechtigt, mit Gegenforderungen aufzurechnen, es sei denn, es handelt sich um unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Gegenforderungen.

5.1 Gefahrenübergang
Mit dem Zuschlag die Gefahr des zufälligen Unterganges und der zufälligen Verschlechterung auf den Käufer über.

6. Eigentumsvorbehalt – Abnahmeverpflichtung – Verzug
Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises zzgl. des Aufgeldes bleibt der ersteigerte Gegenstand Eigentum des Einlieferers. Wenn der Käufer seiner Zahlungsverpflichtung nicht oder nicht vollständig nachkommt, muss er – ohne dass es einer Mahnung bedarf – Verzugszinsen sowie den Kostenaufwand, der durch die Nichtabnahme entsteht sowie die Kosten für die Rechtsverfolgung in voller Höhe tragen. Der Käufer ist verpflichtet, den von ihm ersteigerten oder gekauften Gegenstand sofort zu bezahlen und abzunehmen. Kommt der Käufer dieser Verpflichtung nicht nach, erlöschen die Rechte aus dem Zuschlag. Der Auktionator ist dann berechtigt, den Gegenstand sofort erneut zu versteigern bzw. freihändig zu verkaufen. Der Käufer wird zur Wiederversteigerung nicht zugelassen. Für die Wiederversteigerung gilt er als Einlieferer und hat als Provisionsersatz eine Pauschale von 5 % des Zuschlagwerts bei KFZ-Versteigerungen zu entrichten. Das dem Versteigerer daneben zustehende Aufgeld bleibt davon unberührt.  Einen etwaigen Mindererlös schuldet der Käufer als Schadensersatz. Auf einen etwaigen Mehrerlös hat er keinen Anspruch. 

7. Erfüllungsort und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Firmensitz des Auktionators im Amtsgerichtsbezirk Itzehoe.

8. Salvatorische Klausel
Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck des Gewollten am nächsten kommt. Etwaige Lücken sind so zu schließen, als wären sie von vornherein bedacht worden.

 

 

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